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Unbemannte Wasserfahrzeuge

Unbemannte Wasserfahrzeuge als Geräteträger für die Gewässervermessung zeichnen sich durch geringen Material-, Masse-, Energie- und Personalaufwand aus. Sie erreichen problemlos alle Binnengewässer und den Küstennahbereich. Prädestinierte Einsatzgebiete sind gefährliche Gewässer wie Tagebaurestlöcher und Baggerseen (pH-Wert, Rutschungsbereiche) aber auch Flachwasserbereiche. Durch ihre Zerlegbarkeit und geringe Masse lassen sie sich schnell umsetzen. Sie ermöglichen behinderungsfreie Vermessungen selbst auf stark frequentierten Wasserstraßen mit Idealprofilen.
Als Schwimmkörper werden Surfboards einzeln oder als Katamaran verwendet. Der Antrieb erfolgt über zwei 500 W Elektoaußenborder, die eine hervorragende Manövrierfähigkeit sichern. Die Katamaranverstrebungen sind beweglich ausgeführt, um mechanische Verspannungen und Gischt zu vermeiden sowie die Meßtechnik (Echolote, Probenentnahmegeräte) in relativer Ruhe zu halten. Es erfolgen mehrere Schutzrechtsanmeldungen.

Typische Werte für Singleboard (40 kg mit Motoren) und Katamaran (85 kg mit Motoren) :
  • 80 Ah-Blei-GEL-Akku (1 x / 2 x 30 kg), Betriebsdauer 2 – 8 h
  • v max = 2 m/s, stufenlos vor- /rückwärts, Drehen auf der Stelle, 40 MHz-Fernsteuerung (~ 1000 m)
  • Tiefgang 0,35 m, Singleboard 3 x 1,3 m, Katamaran 3 x 3 m
  • Montage/Demontage „snap in“ und Gummizüge, ohne Werkzeuge/Einzelteile
Weiterreichende Informationen finden Sie in unserem Flyer (1,97 MB PDF).

Singleboard (Havelmündung bei Gnevsdorf)

Katamaran auf einem Tagebaurestloch

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